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Editorial

Ein Extremist der Liebe.
50. Todestag von Martin Luther King

„Die Frage ist nicht, ob wir Extremisten sein wollen, sondern vielmehr, Extremisten welcher Art. Wollen wir Extremisten des Hasses sein oder Extremisten der Liebe?“

Martin Luther King hat in seiner rhetorischen Frage a priori das Zweite gewählt und hat sich so mit seinem gesellschaftspolitischen Engagement aus dem Geist des Evangeliums nicht nur Freunde gemacht. Manche haben seinen Weg der Gewaltlosigkeit als Schwäche ausgelegt, andere meinten, man dürfe das Evangelium nicht einfach ins politische Leben übertragen. Glaube dürfe nicht politisiert werden oder umgekehrt. Martin Luther King ist angeeckt wie manche Aktivisten der Gewaltlosigkeit, und dass er am 4. April 1968 in Memphis einem Attentat zum Opfer fiel, hatten viele seiner Anhänger schon lange befürchtet. Die Stimme des großen Friedenszeugen ist heute aktueller denn je.

Deshalb gedenkt die EAK vom 6.–8. April im Rahmen eines Gospelworkshop und eines Themengottesdienstes seinem Leben und Wirken und zieht aktuelle Bezüge ins Heute. Konrad und Flois Knolle-Hicks begleiten uns dabei – die Art, wie sie Spirituals vermitteln, lässt etwas ahnen von der spirituellen Kraft, die im Lied, im Rhythmus und in der Botschaft liegen.

Das Programm hat aber noch viele andere Kostbarkeiten zu bieten, die eine breite Palette von Heilfasten, Familienbildung, Kunst und MitarbeiterInnen-Schulung beinhalten. Wählen Sie aus und bleiben Sie mit uns verbunden.

Martin Müller, Leiter der Evang. Akademie Kärnten
mit dem Team: Manfred Sauer, Veronika Gaugeler-Senitza, Gudrun-Maren Jusner, Iris Staudacher-Allmann, Joe Szarvas, Anita Zaucher, Alexander Hanisch-Wolfram